SPD verleiht Hinrich-Swieter-Bürgerpreis

Unser Foto zeigt: Walter Theuerkauf, Preisträger Kuno Lauterbach, Theda Bohlen, Hinrich Schmdit und Sabine Böttcher vom Kinderschutzbund Aurich, Bundestagsabgeordneter Johann Saathoff, Landtagsabgeordneter Matthias Arends sowie die Nichte von Hinrich Swieter, Astrid Swieter

Der SPD-Unterbezirk Aurich verlieh kürzlich im Norder Hotel Reichshof den diesjährigen Hinrich-Swieter-Bürgerpreis, mit dem die Partei seit 2015 Organisationen, Verbände und Personen auszeichnet, die sich im Sinne des Namensgebers Hinrich Swieter verdient gemacht haben. Der Bürgerpreis ist mit 1.000 Euro dotiert. In diesem Jahr teilen sich die Leseinseln des Kinderschutzbundes Aurich sowie dem Vorsitzenden des SPD-Ortsvereins Loppersum, Kuno Lauterbach, das Preisgeld. Sie wurden vom Kuratorium des Hinrich Swieter Bürgerpreises ausgewählt.

Der Kinderschutzbund biete in seinen sechs Leseinseln in Aurich, Moordorf und Großefehn Kindern mit Förderbedarf das Werkzeug für ein selbstbestimmtes Leben. Kuno Lauterbach kümmere sich um die Mitbürger in einer vielfältigen Weise. Ganz im Sinne von Hinrich Swieter, sagte der SPD-Unterbezirksvorsitzende Johann Saathoff, MdB in seiner Laudatio zu den Preisträgern. „Hinrich Swieter habe nie vergessen woher er kam. Benachteiligte oder Menschen die in Not gerieten, half Hinrich Swieter. Trotz seiner vielen politischen Ämter, trat er den Mitmenschen immer auf Augenhöhe gegenüber und war für sie da. Auf seinen inneren Kompass konnte er sich verlassen und dieser war unverrückbar“, so Saathoff.

Aurichs ehemaliger Landrat Walter Theuerkauf erinnerte ebenfalls an den SPD-Politiker Hinrich Swieter. Im Zusammenhang mit der Würde des Menschen und Menschenrechte, die über die Grenzen der Bundesrepublik hinweg gelten, erinnerte er an eine Aussage des SPD-Politikers „Anner Lü sind ok Lü!“ Swieter habe selbst erfahren was Nationalismus bedeute. Als Kind im Nachkriegsdeutschland aufgewachsen, wusste er was Nationalismus und die daraus entstehenden Folgen bedeuteten. Swieter sei immer Antisemitismus und Rassismus entgegengetreten. Theuerkauf zitierte Swieter: „Man könne seine Heimatregion lieben, sollte aber trotzdem weltoffen sein.“