SPD Unterbezirk Aurich will gemeinsame Lösung zur Zukunft der Schulpolitik

Der Vorstand der SPD im Unterbezirk Aurich beschäftigte sich in der letzten Sitzung vor wenigen Tagen mit der zukünftigen Schulstruktur im Landkreis Aurich. Es sei nötig, dass die SPD gemeinsame Lösungen einer zukünftigen Schulstruktur im Landkreis Aurich auch Städte- und Gemeindeübergreifend erörtern müsse, erklärten die SPD-Vorsitzende Hilda Christians sowie ihr Stellvertreter und schulpolitischer Sprecher der Partei, Ulrich Mittelstädt.

Für die SPD-Politiker steht die zukünftige Schulstruktur und die Möglichkeit höherwertige Abschlüsse erzielen zu können, im Zusammenhang mit besseren Startmöglichkeiten der Kinder, gerade im ländlichen Raum. „Gute Schulbedingungen sind die Voraussetzung für gute Arbeit und somit auch für wirtschaftliches Wachstum und Wohlstand“, sagte Christians.

„Deshalb werden wir auch die Kreistagsfraktion, die SPD-Stadt- und Gemeindeverbände, die SPD-Fraktionen vor Ort und die sozialdemokratischen Bürgermeister mit in die Diskussion einbinden“, erklärte Mittelstädt.

Der Unterbezirk wird alle Beteiligten Ende März zu einer Veranstaltung einladen, um gemeinsam mit Lösungen zu diskutieren. Ziel sei, die Bildungslandschaft im Landkreis Aurich noch weiter zu stärken und dem Elternwillen gerecht zu werden. „Uns ist vor allem wichtig, dass vor den wichtigen Entscheidungen alle eingebunden sind“, sagte Hilda Christians.

Zugleich wollen die Sozialdemokraten mit der Diskussion die Weichen stellen für eine Regierungsübernahme nach der Landtagswahl 2013 bei der die SPD in Niedersachsen diese unsägliche Schuldebatte beenden werde, wie Spitzenkandidat Stephan Weil bereits angekündigt hatte. „Dort wo Eltern, Schule und Kommune es wollen, müssen in Zukunft auch Gesamtschulen möglich sein. Die unsinnige und willkürlich gesetzte Hürde der 5-Zügigkeit muss endlich weg“, sagte Mittelstädt.

Ein weiteres Thema war ein Bericht des Haushaltspolitischen Sprechers der SPD-Kreistagsfraktion, Wiard Siebels, MdL zu den aktuellen Haushaltsberatungen im Landkreis. Siebels berichtete von der erneuten Etaterhöhung in der Jugendhilfe und über die Bestrebungen des Landkreises für eine finanzielle Ausgleichsfunktion im Landkreis sorgen zu wollen.

Der stellvertretende Unterbezirksvorsitzende Hans Forster aus Norden merkte in der Diskussion an, sich doch weiterhin für eine Reaktivierung der Küstenbahn einzusetzen und forderte, dass der Landkreis sich an den Planungskosten finanziell beteilige. Er erklärte, dass die SPD in der Stadt Norden im Rahmen der städtischen Haushaltsberatungen Planungsmittel beantragen werde.